Positionierung & Datenflüsse
Was AiVA für Ihre Praxis leistet, welche Grenzen gelten und wie Daten typischerweise fließen — vor einem Pilot oder einer Freischaltung
Was AiVA ist
AiVA ist eine KI-gestützte Telefonassistenz für Ihre Praxis: Anruferinnen und Anrufer werden strukturiert durch das Gespräch geführt — z. B. bei Terminwünschen, Rezept- und Bestellanfragen sowie bei definierten Hinweisen bei Notfall-Signalen im Dialog. Die Sprachverarbeitung läuft über einen spezialisierten Dienst (Vapi); strukturierte Daten werden über ein AiVA-Backend an die von Ihnen gewählte Automation (Make.com) weitergegeben — typischerweise mit Anbindung an Google Kalender oder Google Sheets, je nach Ihrer Konfiguration.
Für Termine kann AiVA zusätzlich überlappende Zeiten innerhalb der AiVA-Verarbeitung prüfen und Buchungsanfragen idempotent entgegennehmen. Das ersetzt keinen vollständigen Abgleich mit allen anderen Buchungskanälen Ihrer Praxis ohne vereinbarte Kalenderanbindung.
Was AiVA nicht ist
- Kein Praxisverwaltungssystem (PVS) und keine Patientenakte — AiVA erfasst und leitet strukturierte Anliegen weiter, ersetzt aber nicht Ihre klinische Dokumentation.
- Keine ärztliche Entscheidung oder Triage — AiVA trifft keine medizinische Bewertung und ersetzt weder Leitstelle noch Fachpersonal.
- Kein automatischer Notruf — Hinweise bei Notfällen sind dialoggesteuerte Texte nach Ihren vereinbarten Regeln; es erfolgt keine automatische Wählung der 112.
- Keine Garantie „freier Termin“ oder „keine Doppelbuchung“ über alle Kanäle hinweg (Telefon, Portale, Sekretariat), solange kein gemeinsames Kalender- und Abgleichskonzept vereinbart ist.
Wesentlicher Datenfluss (typischer Pilot)
Überblick für Ihr Verständnis und Gespräche mit dem Datenschutz — Details und Verträge werden im Pilot individuell festgehalten:
- Anruf / Demo im Browser: Sprache und Gesprächssteuerung über Vapi (verschlüsselte Verbindung; ggf. weitere von Vapi genutzte Infrastruktur nach deren Produktkonfiguration).
- Strukturierte Daten: Nach erkanntem Gesprächsschritt sendet die Oberfläche die Daten an das AiVA-Backend (gesicherte Schnittstelle, z. B. für Kalender- oder Rezeptdaten).
- Automation: Das Backend leitet die Daten an Make.com weiter — dort entscheidet Ihre Konfiguration über Kalender, Tabellen, E-Mail oder andere Schritte.
- Ziel bei Ihnen: z. B. Google Kalender (Terminwünsche) oder Google Sheets (z. B. Rezeptzeilen in Tabellen) in Ihrem Workspace — Zugriffe und Aufbewahrung regeln Sie mit Ihren Verträgen und Einstellungen.
Website und Backend im Pilot typischerweise bei Hetzner (Rechenzentrum Falkenstein, Deutschland), Domain www.aiva-systemlösung.de. Welche Daten genau verarbeitet werden, hängt von Ihrer Konfiguration ab.
Beteiligte Dienstleister (Subprozessoren)
In einem Pilot sollten Sie — gemeinsam mit AiVA Systems und Ihrem Datenschutz — mindestens diese Stränge in Auftragsverarbeitung und Dokumentation berücksichtigen:
- Vapi (Sprache, KI-Gespräch, Session-Metadaten)
- Make.com (Automation zwischen AiVA und Ihren Zielsystemen)
- Google Workspace oder andere von Ihnen gewählte Zielsysteme (Kalender, Tabellen …)
- AiVA-Website & Backend (Hosting, technische Schnittstellen, ggf. lokale Termindaten in SQLite beim Kalenderpfad)
Regionen, AV-Verträge und Löschfristen sind pro Anbieter und Konfiguration zu prüfen — pauschale Aussagen wie „vollständig DSGVO-konform ohne weitere Vereinbarungen“ sind nicht sachgerecht.
Realistische Erwartungen
AiVA unterstützt unter anderem:
- Strukturierte Erfassung von Terminwünschen und Verwaltungsanliegen am Telefon
- Nachvollziehbare technische Datenpfade zu Ihrer Automation
- Entlastung am Empfang bei hohem Anrufaufkommen — ohne Ersatz für geschultes Praxispersonal
Damit sollten wir nicht werben, ohne Abstimmung:
- „Ersetzt Ihre MFA“ oder medizinische Triage
- „Garantiert freie Termine“ oder „nie Doppelbuchung“ ohne Kalenderkonzept
- „Vollständig DSGVO-konform“ ohne Ihre konkreten Verträge und Subprozessoren
Sprach-KI kann Informationen unvollständig oder falsch erfassen — menschliche Prüfung und klare Praxisregeln bleiben wichtig.
Vor dem Start in der Praxis
- Leistungsumfang und Grenzen schriftlich klären (siehe auch AGB)
- Welche Daten über welche Tools verarbeitet werden dürfen
- AV-Verträge und Subprozessoren der beteiligten Anbieter
- Informationsgrundlage / Einwilligung für Anruferinnen und Anrufer (insbesondere bei Gesundheitsbezug, Art. 9)
- Ansprechpartner bei Störungen (Webhook, Automation, Telefonweg)
Fragen zum Pilot oder Systemcheck: Demo & Kontakt.